Warum hin
Schauen Sie über die berühmte Decke hinaus: Die Wandmalereien stellen das Leben von Moses und Christus parallel, während die Altarwand Michelangelos späteres Jüngstes Gericht zeigt. Wenn man diese Werke im selben Raum sieht, zeigt, wie die Kunst der Kapelle ihre anhaltende zeremonielle Rolle umrahmt.
Worauf achten
- Michelangelos Decke entfaltet sich in Szenen aus der Genesis.
- Das Jüngste Gericht füllt die Altarwand.
- Frühere Fresken verbinden Geschichten von Moses an der Südwand mit Geschichten von Christus im Norden.
Die ganze Geschichte
Papst Sixtus IV. gab die Kapelle im späten fünfzehnten Jahrhundert in Auftrag, und sie nahm seinen Namen an. Maler wie Botticelli, Ghirlandaio und Perugino schmückten die Wände mit Szenen aus dem Leben Von Moses und Christus. Diese gepaarten Zyklen sind leicht zu übersehen, wenn sich die Aufmerksamkeit nach oben richtet. Michelangelo malte die Decke zwischen 1508 und 1512, das ein früheres Sternenschema durch ein riesiges ersetzt Sequenz, die sich auf Genesis konzentriert. Jahrzehnte später kehrte er zurück, um das Jüngste Gericht an die Altarwand zu malen. Diese Verschiebung von Thema und Datum erklärt, warum sich die Decke und die Altarwand wie eigenständige Werke anfühlen, obwohl sie sich einen Raum teilen. In der Kapelle finden auch Konklaven statt, bei denen die Kardinalwähler einen Papst wählen. Sein gemaltes Programm bleibt der Schauplatz für eine aktive Entscheidung im Leben der Kirche.
Gut zu wissen
- Planen Sie die Kapelle als Teil der Route der Vatikanischen Museen und nicht als separate Station.
- Lassen Sie Zeit, um die Seitenwände sowie die Decke und die Altarwand zu untersuchen.
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Außenbesuch · 30–45 min
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